Parodontitis und ihre Ursachen

Mehr als die Hälfte der über 40-Jährigen ist von Parodontitis betroffen. Genauso wie Karies ist diese Entzündung für möglichen Zahnverlust verantwortlich. Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnfleischs und des gesamten Zahnhalteapparates. Der Kieferknochen baut sich im Laufe der Zeit immer weiter ab und das führt zur Lockerung der Zähne. In unserer Zahnarztpraxis Dr. Fichna & Kollegen bieten wir Ihnen eine Behandlung im Rahmen der Parodontologie an.

 

Ursachen der Parodontitis sind vielfältig

Die Ursachen der Parodontitis können aus verschiedenen Bereichen kommen. Einerseits begünstigt ein schwaches Immunsystem die Entzündung, andererseits kann eine falsche Ernährung und eine mangelnde Mundhygiene ausschlaggebend sein.

Fehlende Mundhygiene gibt Lebensraum für Bakterien

In unserem Mundraum tummeln sich über 500 verschiedene Bakterienarten. Nicht alle davon sind schlecht, es gibt auch viele harmlose Bakterien. Allerdings sorgt eine regelmäßige und tägliche, gründliche Mundpflege zur Minderung der Bakterien. Beim Wegfallen der Zahnpflege, dem Reinigen der Zahnzwischenräume oder der Professionellen Zahnreinigung bleiben im Mundraum bedrohliche Bakterien zurück, welche die Zahnfleischentzündung hervorrufen. Die Keime haften sich an Zahnbelag an und breiten sich immer weiter aus. Das geht bis in die Zahnwurzel und bis zum Kieferknochen. Hierbei bilden sich Zahnfleischtaschen, welche den Zahn lockern. Unbehandelt und unerkannt führt das zum Zahnverlust.

Das Immunsystem spielt auch eine Rolle

Wie bei vielen Krankheiten spielt auch bei der Parodontitis das Immunsystem eine wichtige Rolle. Je stärker das Immunsystem, desto besser kann der Körper gegen bakterielle Entzündungen vorgehen. Allerdings kann ein Mensch auch genetisch zu Zahnfleischentzündungen neigen. Ebenfalls mischen auch Faktoren wie das Rauchen oder erhöhter Stress mit.

Parodontitis rechtzeitig erkennen ist nicht leicht

Von vielen Betroffenen wird Parodontitis nicht frühzeitig erkannt. Erste Anzeichen sind beispielsweise Zahnfleischbluten oder Mundgeruch. Manche Anzeichen erkennen Sie meist gar nicht selbst. Hier ist es wichtig, dass Sie regelmäßig zu Ihren Prophylaxe-Terminen erscheinen und wir uns Ihre Mundsituation anschauen können.

Geschrieben am: 04.11.2019
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