Für stabile Zahnimplantate ist ausreichend Einheilzeit nötig

Sie kennen mit Sicherheit das Sprichwort „Gut Ding will Weile haben“! Genau das trifft auf die Einheilzeit bei Zahnimplantaten zu. Zahnimplantate fungieren als künstliche Zahnwurzel und tragen am anderen Ende den Zahnersatz. Mit dieser Behandlungsoption lassen sich Zahnlücken ästhetisch und funktionell schließen. Das Implantat ist fest im Kieferknochen verankert und bildet das stabile Fundament für den Zahnersatz aus Keramik. In Ihrer Zahnarztpraxis Dr. Fichna & Kollegen in Ansbach sind wir auf Implantologie spezialisiert und beraten Sie gerne persönlich.

Wie viel Zeit benötigt mein Implantat zum Einheilen?

Die Einheilzeit ist von Patient zu Patient unterschiedlich, allerdings sind zwischen drei und sechs Monate anzupeilen. Abhängig davon ist die Beschaffenheit des Kieferknochens, sowohl Qualität als auch Stabilität. Eine weitere wichtige Rolle spielt ebenfalls das körpereigene Immunsystem. Der Fremdkörper muss vom Körper erst akzeptiert werden und Menschen reagieren unterschiedlich darauf. Ein Körper gewöhnt sich schnell an das Implantat und ein anderer braucht dafür etwas länger. Eine Abstoßung ist allerdings nicht möglich, da alle Materialien körperverträglich sind. Achten Sie auf Ihren Körper und geben Sie ihm ausreichend Zeit zum Heilen.

Das Zahnfleisch braucht Zeit zum Heilen

Nach dem Einsetzen eines Zahnimplantats benötigt das Zahnfleisch Zeit zum Heilen. Hierbei wird zwischen zwei unterschiedlichen Arten der Einheilung unterschieden: die offene und die geschlossene Einheilung. Je nach Behandlungssituation besprechen wir vorab mit Ihnen die bestmögliche Methode für Sie. Hier beide kurz erklärt:

Offene Einheilung:

Bei der offenen Variante bleibt die Verschlussschraube des Implantats sichtbar und es ist kein Schutz vor äußeren Einflüssen gegeben. Vor dem Anbringen des Zahnersatzes ist keine Anpassung des Zahnfleisches nötig.

Geschlossene Einheilung:

Hierbei wird das Zahnfleisch über der Implantatschraube vernäht und somit ist ein Schutz vor äußeren Einflüssen gegeben. In diesem Fall ist eine chirurgische Anpassung des Zahnfleisches nötig, um den Zahnersatz einbringen zu können.

Geschrieben am: 03.06.2020
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