Ein sicherer Weg zum Zahnimplantat: die 3D-Planung

fichna-_4928Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingebracht und für die Verankerung eines Zahnersatzes verwendet wird. Um ein Implantat möglichst genau zu platzieren, sind maximale Planung und Genauigkeit gefragt. Dies wird mithilfe moderner Computertechnologie erreicht: Mit der 3D-Implantatplanung lässt sich ein Eingriff optimal vorbereiten und besonders sicher gestalten.

Neueste Technologie: Zahnimplantate mit 3D-Röntgen und DVT

Früher standen zur OP-Planung lediglich zweidimensionale Röntgenbilder zur Verfügung. Heute ist der Zahnarzt in der Lage mit bildgebenden Computerverfahren dreidimensionale Aufnahmen herzustellen. Mit einem digitalen Volumentomographen, kurz DVT, werden mehrere Einzelaufnahmen zu einem Bild digital verrechnet. Über den Summationseffekt entsteht eine dreidimensionale Darstellung, die schon am Computer Einblick in das OP-Gebiet geben.

Computernavigierte Implantologie in der Praxis

Das 3D-Verfahren ermöglicht aber noch eine weitere Funktion: die navigierte Implantologie mittels einer Bohrschablone. Dabei trägt der Patient während des Röntgens eine individuell angepasste Mess-Schablone, die am Computer Markierungen hinterlässt. Durch die entstehenden Messdaten lässt sich die optimale Platzierung eines Zahnimplantats vorab bestimmen. Die Schablone wird anhand der Datensätze zu einer Bohrschablone umgebaut, die während des Eingriffs als Führungsschiene für den Bohrer dient und das Vorgehen exakt navigiert.

Vorteile der modernen 3D-Implantatplanung

Für den Patienten bedeutet dieses Verfahren nicht nur ein optimal sitzendes Zahnimplantat, auch die schonende (minimalinvasive) Operation durch die genaue Planung spricht für dieses Vorgehen. Darüber hinaus werden bei der navigierten Implantologie Knochen, Nachbarzähne und Nerven vor Verletzungen geschützt, da der Bohrer von der Bohrschablone geleitet wird. Patienten profitieren von der hohen Voraussagbarkeit und Genauigkeit, selbst bei Eingriffen in schwer zugänglichen Bereichen. Außerdem fällt die gesundheitsschädliche Strahlenbelastung beim 3D-Röntgen wesentlich geringer aus, als bei vergleichbaren Methoden (wie beispielsweise beim CT).

Digitales Röntgen beim Zahnarzt ist die Basis für eine optimale Implantat-Planung.  Bei weiteren Fragen zu diesem Verfahren beraten wir Sie gerne in der Oralchirurgisch Zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Fichna & Kollegen in Ansbach!

 

Geschrieben am: 01.04.2015
Kategorien: Implantologie, Schlagwörter: