Weisheitszähne: Bei Schmerzen müssen sie gezogen werden

Weisheitszähne: Bei Schmerzen müssen sie gezogen werden | Zahnarzt AnsbachDie Weisheitszähne tragen einen irreführenden Namen, denn sie machen uns leider weder schlau, noch bereitet ihr Durchbrechen den meisten Menschen Freude. In den meisten Fällen ist sogar eher das Gegenteil der Fall und Ihre Existenz ist mit unnötigen Schmerzen verbunden: Dann, wenn sie nicht ordnungsgemäß durchbrechen oder nach dem Durchbruch nicht mehr ausreichend Platz im Kiefer vorhanden ist. Dann besteht Gefahr, dass sich das gesamte Gebiss verschiebt – hier muss entgegengewirkt werden. Ihr Zahnarzt in Ansbach ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Weisheitszähne geht: Auf unsere oralchirurgische Expertise können Sie sich verlassen!

Wie kamen die Weisheitszähne zu ihrem Namen?

Der Name entstammt der Tatsache, dass die Weisheitszähne später durchbrechen, als es der Rest des Gebisses tut. Bei manchen Patienten tun sie das mit 20 Jahren, bei manchen mit 40, bei wieder anderen brechen sie gar nicht durch. Bei einem Bruchteil der Bevölkerung sind sie gar nicht angelegt. Da mit steigendem Lebensalter die Lebenserfahrung und sprichwörtlich auch die Weisheit steigt, tragen die zusätzlichen Backenzähne seit vielen Jahrhunderten diesen Namen.

Probleme mit den Weisheitszähnen

Die Evolution hat die Weisheitszähne überflüssig gemacht und wir sind nicht mehr auf die zusätzlichen Zähne angewiesen. Würden sie keine Probleme verursachen, könnten wir sie aus medizinischer Sicht einfach ignorieren. Doch die Weisheitszähne bereiten vielen Patienten nicht nur während des Durchbrechens Schmerzen, sondern oft auch danach: In einem voll entwickelten Gebiss ist für sie kein Platz, so dass sie auf die anderen Zähne drücken und es zu Entzündungen kommen kann. Auch die Pflege der weit hinten und oft schief stehenden Zähne ist schwierig. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Weisheitszahn entfernt werden muss. Denn verursachen sie keine Probleme, können sie im Gebiss verbleiben. Treten jedoch Beschwerden wie Schmerzen, Druckgefühle oder Entzündungen auf, legen wir Ihnen eine operative Entfernung der Weisheitszähne ans Herz.

Weisheitszahn-Entfernung: Ein oralchirurgischer Eingriff

Als oralchirurgische Praxis sind wir Experten auf dem Gebiet der Weisheitszahn-Entfernung. In vielen Fällen reicht schon eine örtliche Betäubung aus, um die Zähne zu extrahieren. Sollen jedoch alle vier Weisheitszähne auf einmal entfernt werden, raten wir in der Regel zu einer Vollnarkose. Auch wenn Sie Angst vor Schmerzen haben und von dem Eingriff nichts mitbekommen möchten, ist dies eine Option. In einer ausführlichen Voruntersuchung werden diese und weitere Punkte im Detail mit Ihnen besprochen.

Nachsorge nach der Weisheitszahn-OP

Nach der Entfernung der Weisheitszähne sollten Sie die nächsten Tage die entstehende Schwellung gut kühlen, nichts Heißes trinken und auf Sport verzichten. Sonst besteht die Gefahr, dass die Wunde wieder aufreisst. Um die offenen Stellen nicht zu reizen, sollten Sie die ersten Tage nur flüssige Kost und Brei zu sich nehmen und den Mund nach dem Essen mit Wasser ausspülen.

Ihr Zahnarzt in Ansbach ist gerne für Sie da

Haben Sie Fragen zur Weisheitszahn-OP im Allgemeinen oder zur passenden Nachsorge? Bei Ihrem Zahnarzt in Ansbach, der Praxis Dr. Fichna & Kollegen, sind Sie in den besten Händen. Vereinbaren Sie einen Termin, wir sind gerne für Sie da.

Geschrieben am: 03.04.2018
Kategorien: Allgemein, Oralchirurgie, Schlagwörter: , , ,