Oralchirurgie

Oralchirurgie ist für viele Patienten ein angstbesetztes Thema. Dennoch ist ein oralchirurgischer Eingriff oft die einzige Möglichkeit, Entzündungen im Mundraum oder krankhafte Prozesse im Kieferknochen zu beseitigen, um letztlich die Gesundheit des gesamten Kieferknochens zu erhalten. Die  erfahrenen Fachzahnärzte bei Dr. Fichna & Kollegen in Ansbach behandeln Patienten daher bei allen Eingriffen der zahnärztlichen Chirurgie so schonend wie möglich.

Örtliche Betäubung, Sedierung oder Vollnarkose

In unserer Zahnarztpraxis können Patienten bei ambulanten Eingriffen zwischen Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung), Halbschlaf (Sedierung) und Intubationsnarkose (Vollnarkose) wählen. Letztere ist vor allem für Risikopatienten geeignet, da sie die Angst vor dem Eingriff nimmt. Allerdings wird die Narkose in den wenigsten Fällen durch die gesetzliche Krankenversicherung übernommen und stellt im Regelfall eine Privatleistung dar. Kostenübernahme erfolgt lediglich bei:

  • Patienten, die eine generelle medizinische Kontraindikation zur Behandlung unter Lokalanästhesie aufweisen
  • Kindern bis zum dritten Lebensjahr
  • Kindern bis zum zwölften Lebensjahr, wenn mangelnde Compliance bei erfolglosen Behandlungsversuchen festgestellt und dokumentiert worden ist
  • Patienten mit psychischen und/oder körperlichen Behinderungen
  • anerkannten Phobikern mit ICD-10, F 40.2 bei dringendem Behandlungsbedarf
  • umfangreichen Lokalbefunden; dazu gehören beispielsweise: tief liegende Abszesse, umfassende Osteotomien und Traumata, Behandlungen der Kieferhöhle bei akut entzündlichen Prozessen und die Spätluxation eines Kiefergelenks

Wichtige Punkte vor dem chirurgischen Eingriff

Erster Schritt der Behandlung ist immer ein Vorgespräch, zu dem Patienten ihren Überweisungsschein und eventuell vorhandene aktuelle Röntgenbilder (auch auf CD-ROM) mitbringen sollten. Nach eingehender Aufklärung und einer schriftlichen Einverständniserklärung kann ein OP-Termin festgesetzt werden. Zum Operationstermin sollten Patienten eine Begleitperson mitbringen, da die Verkehrstauglichkeit durch die Narkose nicht mehr gegeben ist.

Oralchirurgie kommt zum Einsatz bei:

  • Zahnimplantaten und Knochenaufbau im Rahmen der Implantologie
  • Weisheitszahnentfernungen
  • Wurzelspitzenresektionen
  • Parodontitis-Behandlungen und Parodontalchirurgie (Rezessionsdeckung)
  • kieferorthopädischer Chirurgie, wie Freilegung von retinierten Zähnen
  • 3D-Röntgen und 3D-Diagnostik (DVT)
  • operativen Zahnentfernungen
  • Excision gutartiger Tumore
  • Zystenentfernung durch Zystektomie oder Zystostomie
  • Korrektur des Lippen- und Zungenbändchens
  • Präprothetische Chirurgie, wie Vestibulumplastik (Mundvorhofplastik)
  • Chirurgische Zahnverlängerung
  • Operationen der Kieferhöhle
  • Sinuslifts
  • Sanierungen

Über postoperative Verhaltensmaßnahmen erhalten Patienten ausführliche Informationen und ein Merkblatt mit Notfallnummern, unter denen die oralchirurgische Zahnarztpraxis Dr. Fichna & Kollegen auch außerhalb der offiziellen Sprechzeiten jederzeit zu erreichen ist.