Schonender Knochenaufbau mit dem externen Sinuslift

Irreparable Zähne durch Zahnimplantate zu ersetzen ist eine hervorragende Wahl, sowohl hinsichtlich der Funktionalität als auch unter dem ästhetischen Aspekt. Implantat gestützter Zahnersatz bietet Patienten die Sicherheit, wie mit eigenen Zähnen  zubeißen zu können. Allerdings muss für eine Implantation genügend Knochensubstanz als stabile Grundlage im Kiefer vorhanden sein. Sollte festgestellt werden, dass die vorhandene Knochenmasse nicht ausreicht, wird vor einer Implantation der Kieferknochen aufgebaut, um ein geeignetes Fundament zu schaffen. In der oralchirurgisch-zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. med. dent Ralf-Werner Fichna & Kollegen arbeiten wir erfolgreich mit der Methode des „externen Sinuslifts“.

Die Kieferhöhle (lat. Sinus Maxillaris) bietet ideale Voraussetzungen für den notwendigen Knochenaufbau. Hier ist Platz, um die benötigte Grundlage zu schaffen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, den Hohlraum in der Kieferhöhle mit biokompatiblem Material zu füllen, aus dem sich feste Knochensubstanz entwickelt:

Bei der Methode des „internen Sinuslifts“  wird durch das Bohrloch, das für das Implantat benötigt wird, das Knochenaufbaumaterial direkt in die Kieferhöhle eingeführt. Im Gegensatz dazu wird beim „externen Sinuslift“ eine Ablösung des Kieferknochens an der Seite genutzt. Zwar erfordert der externe Zugriff auf die Kieferhöhle den größeren operativen Aufwand, jedoch wird die zarte Kiefermembran geschont und bleibt unverletzt. Das wirkt sich positiv auf die Einheilzeit aus und verhindert eine mögliche Kieferhöhlenentzündung. Dieses Verfahren erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl des behandelnden Zahnarztes, birgt aber die geringsten Risiken in sich. In der oralchirurgischen Gemeinschaftspraxis Dr. Fichna & Kollegen in Ansbach sind Patienten in kompetenten Händen – wir beraten Sie gerne!

Geschrieben am: 19.03.2014
Kategorien: Implantologie, Schlagwörter: