Implantologie

Die moderne orale Implantologie, geprägt von Branemark und Linkow, hat sich in den letzten 35 Jahren zu einer wissenschaftlich anerkannten Behandlungsmethode entwickelt.
Die Implantate, wir verwenden in der Regel Implantate aus Reintitan, werden in Lokalanästhesie in den Kieferknochen inseriert. In Relation zur Qualität und Quantität des Kieferknochens benötigen die Implantate eine gewisse Zeit der Einheilung (Osseointegration), diese beträgt in der Regel 3-6 Monate.
Nach dieser Einheilungsphase übernehmen die Implantate die Funktion natürlicher Zahnwurzeln, das heißt sie können mit Kronen versorgt werden, dienen als Brückenpfeiler oder für die Aufnahme von Prothesen. Die prothetische Versorgung ist dabei immer abhängig von der jeweiligen Gebisssituation und dem natürlichem Restzahnbestand.

Am Anfang einer Implantation steht immer eine ausführliche Beratung und Diagnostik, bei der wir eng mit Ihrem betreuenden Zahnarzt zusammenarbeiten, da dieser in der Regel für die prothetische Versorgung nach Implantation verantwortlich ist, sofern nichts anderes besprochen wurde. Diese Kooperation sichert Ihnen als Patient einen langfristigen Erhalt Ihrer Implantatversorgung. Im Verlauf dieser implantologischen Vorbehandlungsphase erstellen wir ein dreidimensionales Röntgenbild (DVT) von Ihnen zur Darstellung der knöchernen Strukturen im Bereich der Kiefer. Dies ermöglicht uns eine genaue Planung Ihrer Implantate in der Länge und  im Durchmesser, sowie die Abklärung, ob zusätzliche knochenaufbauende Maßnahmen zur Schaffung des Implantatlagers notwendig sind. Dieses wird Ihnen ausführlich im Zuge der Beratung und Aufklärung erläutert und auf Wunsch auch gerne anhand entsprechender animierter Kurzfilme graphisch dargestellt.